Moor, die schwarze Daune

Das Gefühl des Schwebens im Moorbad ist mit dem physikalischen Gesetz vom „Auftrieb“ erklärbar. Man fühlt sich um so viel leichter wie das Gewicht des Moores ausmacht, das durch den eigenen Körper verdrängt wird. Dadurch werden die Gelenke bis zu 90 % entlastet.

Viele Inhaltsstoffe sind für den Austausch zwischen Badetorf und menschlichem Organismus von Bedeutung. Steroiden, zum Beispiel, wird eine Beeinflussung der menschlichen Hormondrüsen nachgesagt. Andere Stoffe, wie die Huminstoffe und -säuren, wirken auf kompliziertem Weg positiv auf den Gesamtorganismus, die Haut wird glatter und weicher. Anorganische Bestandteile bewirken eine Änderung der Salzzusammensetzung der Haut. Der Säuregehalt und antibiotische Stoffe verhindern das Wachstum von Bakterien und schädlichen Pilzen und sorgen somit für die Keimfreiheit des Moorbades.


Die Wärmeübertragung im Moorbad ist unübertroffen. Es wird eine so schonende und nachhaltige Tiefenerwärmung des Körpers erreicht, wie mit keinem anderen Medium. Dem Körperkern wird dabei die siebenfache Wärmemenge gegenüber einem Wasserbad von gleicher Temperatur und Dauer zugeführt. Selbst schlecht durchblutete Körperregionen wie Gelenke und Knorpel werden intensiv durchwärmt.

Zusammenfassend läßt sich sagen: Moortherapie ist eine ganzheitliche Therapie. Sie fördert die Durchblutung, regt den Stoffwechsel und die Tätigkeit der Hormondrüsen an. Regenerations-prozesse werden beschleunigt und die Immunabwehr gestärkt.

 

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